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2.1 Lehrpersonen

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Anstellungsverhältnis

 

Eine zentrale Aufgabe der Schulleitung ist es, geeignete Lehrpersonen zu gewinnen. Das Recht des Kantons Zürich   unterscheidet zwischen Lehrbeauftragten (LB), Berufsschullehrpersonen (BLP) und Berufsschullehrpersonen mbA (BLP mbA). Die Lehrbeauftragten sind befristet, die Berufsschullehrpersonen unbefristet angestellt. Alle Lehrpersonen werden an der jeweiligen Abteilung der beruflichen Grundbildung angestellt. Um die in SHB 1.1 angestrebten Synergien zwischen dem Grund- und Weiterbildungsunterricht umzusetzen, stellt die Höhere Fachschule halbjährlich den Bedarf an Dozierenden je Qualifikation zusammen; BLP mbA soll ein Einsatz in Weiterbildungsveranstaltungen im Sinne eines Job   Enrichments angeboten werden. 

 

Pädagogische Ausbildung

 

Neben fachspezifischer Ausbildung und Praxis sowie persönlicher Eignung wird folgende pädagogische Ausbildung vorausgesetzt: 
Bei befristeter Anstellung mit Pensum bis 50%: EHB Module 1 und 2, oder gleichwertige Ausbildung.
Bei unbefristeter Anstellung mit Pensum bis 50%: EHB Module 1 und 2, oder gleichwertige Ausbildung.
Bei unbefristeter Anstellung mit Pensum ab 50%: Erfolgreich abgeschlossene Ausbildung zur Berufsfachschullehrperson an der PHZH oder am EHB bzw. gleichwertige Ausbildung.

 

Lehrpersonen

BLP und BLP mbA

 

Die Aufgabenabgrenzung zwischen   Berufsschullehrpersonen mit besonderen Aufgaben (BLP mbA) und Berufsschullehrpersonen ohne besondere Aufgaben (BLP) ist in D2.1-01 festgehalten.
Im Rahmen einer freien, öffentlich ausgeschriebenen Lehrerstelle erfolgt die unbefristete Anstellung der Berufsschullehrpersonen auf Antrag der Wahlkommission durch die Schulkommission, wenn die oben genannten   Anforderungen an die Ausbildung und die Berufspraxis erfüllt und eine mindestens zweijährige, erfolgreiche Lehrtätigkeit - vorzugsweise an der TBZ- nachgewiesen ist. Die Lehrerschaft ist in der Wahlkommission durch den jeweiligen Teilkonventspräsidenten, die jeweilige Teilkonventspräsidentin vertreten. Die Anstellung der Lehrbeauftragten erfolgt durch Verfügung des Rektors. Einmal pro Jahr (am Schulleitungs-Workshop; s. Kap. 6.1) wird der mittelfristig zu erwartende Anteil Lektionen von BLP mbA als strategische Planung mittels F2.1-06 überprüft und optimiert.

 

Neueintritt

 

Bei der Anstellung neuer Lehrpersonen kommen folgende Formulare zur Anwendung: TBZ-Personalblatt F2.1-07; erstmalige Einstufung F2.1-08; Verfügung des Rektors (Ansichtsdokument D2.1-06); ergänzende Personalangaben (kantonales Formular). Die administrativen Belange beim Neueintritt und beim Austritt einer Lehrperson werden durch Eintritt bzw. Austritt einer Lehrperson F2.1-09 dokumentiert.

 

Mentorat

 

Die Einführung einer neuen Lehrperson erfolgt in der Regel im Auftrag der Abteilungsleitung durch einen Mentor (erfahrene   Lehrperson, welche sich in der Abteilung gut auskennt). Der Auftrag für ein Mentorat erfolgt mittels F2.1-01, der Auftrag für ein Mentorat im Zusammenhang mit EHB Modul 1 und 2 für nebenamtliche Lehrpersonen mittels F2.1-04, möglichst frühzeitig, siehe auch Checkliste für das Mentorat D2.1-02 und Mentoratsbericht F2.1-02.

 

Aufgaben der Lehrpersonen

 

Die generellen Aufgaben aller Lehrpersonen und   die zusätzlichen Funktionen der Klassenlehrpersonen sind in D2.1-04 festgehalten.

 

Weiterbildung

 

Nach Absprache der Abteilungsleitungen mit den Fachgruppenleitern sorgt die erweiterte Schulleitung für eine systematische, mittel- und langfristige Personalplanung (Aufgaben, Funktionen, Weiterbildung).

 

Die TBZ fördert die Weiterbildung der Lehrpersonen durch:
a) Hinweise auf Weiterbildungsveranstaltungen des EHB (Kursanmeldung) und der PHZH (Kursanmeldung):
b) Übernahme von Vikariatskosten infolge Besuch von Weiterbildungskursen, wenn innerhalb eines Schuljahres eine ebenso grosse Zeit in der unterrichtsfreien Zeit dafür eingesetzt wird. Hierzu sind die in der unterrichtsfreien Zeit besuchten Weiterbildungskurse per Ende eines Schuljahres auf F2.1-03 zu erfassen.
c) Abteilungsinterne Weiterbildung auf Vorschlag von Lehrpersonen. 

 

Die Spesen bei Weiterbildungsveranstaltungen sind unter D2.1-03 geregelt. Kostenbeteiligungen können mit Gesuch um Kostengutsprache für Kursbesuch F2.1-05 beantragt werden.

 

Coaching für Lehrpersonen

 

Die TBZ unterstützt ein freiwilliges Coaching für   Lehrpersonen D2.1-05. Die Anonymität gegenüber der   erweiterten Schulleitung ist gewährleistet. 

  

Mitarbeiterbeurteilung der Lehrpersonen

 

Lehrpersonen der TBZ unterstehen einer   systematischen Mitarbeiterbeurteilung, welche sich nach den kantonalen Rahmenbedingungen und dem zugehörigem Kriterienkatalog richtet; deren TBZ-interne Umsetzung beschreibt   Mitarbeiterbeurteilung von Lehrpersonen an der TBZ S2.1-01   sowie ergänzende Hilfsblätter Allgemeines D2.1-07   / Unterrichtsbeurteilung D2.1-08 Hilfsmittel dazu bilden:

  • Unterrichtsbeobachtung Einzellektion F2.1-10
  • Beurteilungsbericht (Z); Zwischenbeurteilung von   LP/MAB von Lehrbeauftragten F2.1-11
  • Beurteilungsbericht (S); systematische   Beurteilung unbefristet angestellter LP F2.1-12
  • Portfolio (Weiterbildung) F2.1-13
  • Mögliche Fragen und Thesen zum Beurteilungs- und Fördergespräch im Zusammenhang mit der systematischen   Beurteilung D2.1-09

 

Kantonale Formulare